Das Bewerbungsanschreiben ist für viele der schwierigste Teil der Bewerbung. Hier erfährst du, worauf du beim Anschreiben achten musst und wie du deine Qualifikationen mit dem Anforderungsprofil verbindest. Dazu bekommst du Muster und Vorlagen kostenlos zum Abspeichern.
Kurz gesagt: Das Bewerbungsanschreiben ist ein einseitiges Dokument, das deine Qualifikationen und deine Motivation mit den Anforderungen einer konkreten Stelle verbindet. Sein Ziel: Personaler davon überzeugen, dich zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Ein gutes Anschreiben ist individuell, greift Begriffe aus der Stellenanzeige auf und passt auf eine DIN-A4-Seite.
Wer schon einmal eine Bewerbung geschrieben hat, weiß: Der Prozess ist nicht immer einfach. Neben dem Lebenslauf und dem Vorstellungsgespräch spielt das Anschreiben eine wichtige Rolle. Denn damit überzeugst du Personaler von deiner Eignung – und kommst überhaupt erst in den Kreis der Favoriten. Worauf kommt es an, und welche Fehler kosten dich die Einladung? Genau das zeigen wir dir jetzt: Aufbau, Formulierungen und Inhalt, Schritt für Schritt.
Tipp: Du hast bereits ein starkes Bewerbungsanschreiben verfasst und möchtest dich damit in einer anderen Sprache bewerben? Dann solltest du deine Bewerbung übersetzen lassen und die jeweiligen landestypischen Anforderungen an ein Anschreiben beachten.
Warum viele das Bewerbungsanschreiben als Hürde sehen
Als Bewerbungscoaches sehen wir es täglich: Das Anschreiben gilt den meisten bestenfalls als notwendiges Übel auf dem Weg zum nächsten Karriereschritt. Spaß macht es kaum jemandem. Doch was genau sind die Hürden?
Das Internetportal Meinestadt.de ist dieser Frage in einer Befragung von über 1.000 Fachkräften nachgegangen. Das Ergebnis: Die Mehrheit weiß schlicht nicht, mit welchem Inhalt sie das Anschreiben füllen soll. Auch hoher Zeitaufwand und fehlende Schreib-Affinität bereiten Schwierigkeiten. Insgesamt empfand mehr als die Hälfte der Befragten das Anschreiben als Hindernis.
Besonders schwer tun sich laut der Auswertung die Bereiche Gastronomie, Handwerk und Personalwesen.
Das Ziel deines Bewerbungsschreibens
Das Ziel deines Anschreibens ist klar: Du beweist den Personalverantwortlichen, dass genau du die optimale Besetzung für die ausgeschriebene Stelle bist. Sie sollen überzeugt sein, dass deine Kompetenzen im Unternehmen gebraucht werden – und dass sie dich unbedingt zum Vorstellungsgespräch einladen sollten.
Zeige also, dass:
- du den Job wirklich möchtest.
- du den Anforderungen der Stelle gerecht wirst.
- du genau in diesem Unternehmen arbeiten willst.
- du einen Mehrwert für das Unternehmen bietest.
Der typische Aufbau – Schritt für Schritt
Wenn kein Deckblatt existiert, steht das Anschreiben in der Bewerbungsmappe bei postalischen Bewerbungen an erster Position – so bekommen Personaler direkt einen Überblick über deine Person. Versendest du deine Unterlagen als gebündelte Datei (z. B. ein PDF), empfiehlt sich dieselbe Reihenfolge. Kostenlose Editoren zum Erstellen von PDFs gibt es viele; einer der gängigsten ist PDF24.
Danach folgen der Lebenslauf, deine Referenzen (z. B. Zertifikate von Weiterbildungen) und Zeugnisse. Im Gegensatz zum Deckblatt ist das Anschreiben für die meisten Unternehmen noch immer Pflicht. Dass sich daran bald etwas ändert, ist – Trends wie der One-Click-Bewerbung zum Trotz – nicht absehbar.
Das Anschreiben sollte maximal eine DIN-A4-Seite lang sein (rund 300 bis 500 Wörter) und für jede Bewerbung individuell angepasst werden. Aus unserer Erfahrung als Personaler:innen wissen wir: Ein 08/15-Anschreiben, das an viele Unternehmen geht, fällt sofort auf – und kommt nie gut an. Mach dir also die Mühe und schaffe eine echte Verknüpfung zwischen Stellenausschreibung und Anschreiben.
Kopfzeile, Empfänger und Datum
In die Kopfzeile gehören deine Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Darunter stehen die vollständigen Empfängerdaten des Unternehmens, bei dem du dich bewerben möchtest.
Achte darauf, dass die Empfängeradresse bei postalischen Bewerbungen vollständig im Sichtfenster des Briefumschlags sichtbar ist. Mit einigen Zeilen Abstand platzierst du rechtsbündig Ort und Datum. Wähle stets das Datum, an dem du die Bewerbung abschickst.
Tipp zur Form: Halte dich an die DIN 5008 – Seitenränder von etwa 2,5 cm links und rechts sowie 2 cm oben und unten sorgen für einen sauberen, professionellen Eindruck.
Die Betreffzeile
Darunter folgt die Betreffzeile mit der Stellenbezeichnung. Wichtig: Das Wort „Betreff“ wird nicht ausgeschrieben. In die Betreffzeile kommt nur die Position, auf die du dich bewirbst, und ggf. eine Kennziffer oder Referenznummer aus der Stellenanzeige. Am Ende des Betreffs steht kein Punkt und kein Ausrufezeichen.
Beispiele für die Betreffzeile:
- Bewerbung als …
- Ihre Stellenanzeige vom … auf der Webseite … – Referenznummer …
- Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als …
Die persönliche Anrede
Etwa zwei Zeilen unter dem Betreff folgt die Anrede. Sie sollte persönlich sein – „Sehr geehrte Damen und Herren“ gilt es zu vermeiden! Ist in der Stellenausschreibung kein Ansprechpartner genannt, ruf einfach im Unternehmen an und frag nach der zuständigen Person (z. B.: „Ich wollte mich erkundigen, ob die Stelle noch zu haben ist oder ob Bewerbungen noch angenommen werden.“ Und wenn ja: „An wen darf ich meine Bewerbung richten?“). Sprich diese Person dann mit „Sehr geehrte Frau XX“ bzw. „Sehr geehrter Herr YY“ an.
Überzeuge schon mit dem ersten Satz
Jetzt kommt einer der wichtigsten Teile: die Einleitung. Sie besteht meist aus zwei bis drei Sätzen – und entscheidet oft darüber, ob weitergelesen wird. Vermeide Standardfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich als XY“ oder „Ich habe Ihre interessante Stellenanzeige gelesen“. Sag stattdessen, warum gerade du dich für diesen Job bewirbst und die richtige Wahl bist. Stelle einen direkten Bezug zum Unternehmen her und bring schon hier deine stärksten Argumente.
Vorteilhafte Einstiegssätze sind z. B.:
- Meine Leidenschaft ist es, mich für [Tätigkeitsbereich] zu engagieren und Projekte in diesem Bereich zielorientiert umzusetzen.
- Als engagierter [Berufsbezeichnung] mit fundierten Kenntnissen in [wichtigste Kompetenz] möchte ich die [Firma] in Zukunft bei der [Tätigkeitsbereich] unterstützen.
- Mit meiner langjährigen Praxiserfahrung als [Berufsbezeichnung] möchte ich den Bereich [Abteilung/Unternehmensbereich] tatkräftig unterstützen.
Solche Sätze wirken überzeugend und zeigen, dass du Persönlichkeit und Kreativität mitbringst und dich intensiv mit der Stellenausschreibung beschäftigt hast. Halte die Einleitung dabei knapp – vier bis fünf Zeilen reichen.
Wenn du weitere Beispiele für einen starken Einleitungssatz suchst, schau dir das folgende Video an.
Qualifikationen mit dem Anforderungsprofil verbinden
Im Hauptteil verknüpfst du deine Erfahrungen und Qualifikationen mit dem Anforderungsprofil der Stellenanzeige. Greif die geforderten Qualifikationen auf und belege sie mit konkreten beruflichen Stationen und Weiterbildungen. Such dir aus deinem Werdegang die Stationen heraus, die am besten zum Stellenprofil passen.
Im Idealfall übernimmst du die konkreten Begriffe aus der Stellenausschreibung. So findet die Person, die liest (und sich mit den Fachthemen oft nur wenig auskennt), beim ersten Scannen direkt die richtigen Stichworte.
Warum Keywords heute doppelt zählen: ATS
Genau hier kommt ein Punkt ins Spiel, der 2026 entscheidend ist: Viele Unternehmen nutzen ein Applicant Tracking System (ATS), also eine Bewerbermanagement-Software, die Anschreiben und Lebenslauf vor dem ersten menschlichen Blick automatisch scannt. Diese Systeme suchen nach Schlüsselbegriffen aus der Stellenanzeige. Fehlen sie, wird deine Bewerbung schneller aussortiert, als dir lieb ist.
Aus unserer Erfahrung als Personaler ist das die einfachste Stellschraube, die viele übersehen: Lies die Stellenanzeige genau, markiere die wichtigsten Aufgaben, Tools und Qualifikationen – und baue genau diese Begriffe natürlich in dein Anschreiben ein. Aber: Kein Keyword-Stuffing. Wer „Projektmanagement“ fünfmal unterbringt, ohne es belegen zu können, fliegt spätestens im Gespräch auf.
Gute Formulierungen für den Hauptteil sind z. B.:
- Ich verantwortete…
- Unser Fokus lag auf…
- Hierzu übernahm ich…
- Zuvor habe ich…
- Der Arbeitgeber ist tätig im Bereich…
- Zur Fundierung meiner praktischen Fähigkeiten schloss ich ein Studium in/eine Ausbildung als … erfolgreich ab.
Soft Skills überzeugend belegen
Auch Soft Skills gehören ins Anschreiben. Damit sind persönliche Kompetenzen und Charaktereigenschaften gemeint – etwa Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Empathie oder Motivation.
Wichtig: Liste Soft Skills nicht nur auf, sondern belege sie mit konkreten Beispielen aus deinem Werdegang. Geh auf deine Fähigkeiten ein und mach deine Argumente greifbar.
Folgende Sätze eignen sich für die Soft Skills:
- Meine Stärken liegen im Bereich …
- Bei meiner Tätigkeit lege ich besonderen Wert auf…
- Ich verfüge über … bei gleichzeitig …
EDV- und Sprachkenntnisse kannst du in diesem Absatz ebenfalls erwähnen.
Motivation und Ziele klar benennen
Um dich von anderen abzuheben, zeig, welche Motivation du für die Stelle mitbringst und welche Ziele du im Unternehmen verfolgst. Du möchtest für einen Bereich Verantwortung übernehmen oder ihn ausbauen? Dann schreib genau das. So sieht die lesende Person, dass du motiviert bist und dich mit dem Aufgabenbereich beschäftigt hast.
Beispiele für Motivationssätze:
- Mich motiviert es, bei Ihnen mehr Verantwortung im Bereich … zu übernehmen.
- Mich reizt es, meine Erfahrungen im Bereich … gewinnbringend für … einzusetzen.
- … ist seit einigen Jahren mein Schwerpunkt. Ich würde mich freuen, diesen Bereich bei Ihnen weiter auszubauen.
Erwähne außerdem, warum gerade dieses Unternehmen für dich attraktiv ist. Nenn Gründe, die mit der täglichen Arbeit oder dem Engagement des Unternehmens zusammenhängen – etwa innovative Produkte, Verantwortung für die Umwelt, ein guter Ruf in der Branche, eine renommierte Leitung oder aussichtsreiche Umstrukturierungen.
Nimm dir dafür die Stellenausschreibung noch einmal vor; meist findest du dort eine gesonderte Arbeitgeberbeschreibung. Alternativ hilft dir der Pressebereich des Unternehmens.
Weitere Beispiele für Motivationssätze:
- Das Thema … ist für mich ein Zukunftsthema. Ich möchte deshalb den Weg mit meinen Erfahrungen als … aktiv gestalten.
- Es reizt mich, bei einem Arbeitgeber zu arbeiten, der …
- Ich sehe große Chancen in der Einführung von … und möchte Sie dabei unterstützen, diese auch erfolgreich zu nutzen.
- Aufgrund von … schätze ich Ihr Unternehmen sehr und würde mich freuen, ein Teil davon zu werden.
Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin
Im letzten inhaltlichen Teil geht es um deine Gehaltsvorstellung und den frühestmöglichen Eintrittstermin. Beides gibst du nur an, wenn die Stellenanzeige es ausdrücklich verlangt.
Bei der Gehaltsvorstellung nennst du immer eine konkrete Summe deines Bruttojahresgehalts. Vermeide eine Spanne – gerade bei nicht tarifgebundenen Arbeitgebern wird sonst gern vom unteren Rand noch weiter nach unten verhandelt. Deine genannte Summe sollte den mittleren Wert deiner Spanne abbilden, damit du Verhandlungsspielraum behältst.
Wer noch kein Gefühl für die branchenüblichen Gehälter hat, hört sich bei Bekannten um oder fragt bei Berufsverbänden und Gewerkschaften nach. Auch online findest du Gehaltsvergleiche für die einzelnen Berufsgruppen.
Mögliche Formulierungen zur Gehaltsvorstellung:
- Aufgrund meiner Expertise strebe ich ein Jahresgehalt von … € an.
- Meine Gehaltsvorstellungen für die Tätigkeit liegen bei …€ pro Jahr.
Fragt die Stellenanzeige nach deinem frühestmöglichen Eintrittstermin, nenn ein konkretes Datum. Beachte dabei deine Kündigungsfrist, einen möglichen Umzug und deine private Planung.
Eine Beispiel-Formulierung zum Eintrittsdatum:
- Ich freue mich darauf, Sie mit meiner Kompetenz in … und meinem vollen Einsatz ab dem … zu unterstützen.
Konjunktive im Schlussteil vermeiden
Der Schlusssatz ist genauso wichtig wie der Einstieg: Er weckt noch einmal Aufmerksamkeit. Klinge hier nicht nur freundlich und motiviert, sondern auch selbstbewusst. Du bist die Idealbesetzung – also gibt es keinen Grund, dich kleiner zu machen, als du bist. Verzichte deshalb auf Konjunktive. Sätze wie „Ich würde mich freuen …“ oder „Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich einladen“ erzeugen Unsicherheit.
Formuliere stattdessen so, als wüsstest du bereits, dass du den Job bekommst.
Diese Formulierungen eignen sich für den Schlusssatz:
- Auf das persönliche Kennenlernen freue ich mich sehr.
- Gerne möchte ich Sie und Ihr Unternehmen in einem persönlichen Gespräch kennenlernen.
- Ihrer positiven Rückmeldung sehe ich mit großer Freude entgegen.
Schließe mit „Mit freundlichen Grüßen“ (ohne Komma danach) und deiner Unterschrift ab. Bei postalischen Bewerbungen unterschreibst du persönlich mit Kugelschreiber oder Füllfederhalter. Bei E-Mail- oder Online-Bewerbungen scannst du deine Unterschrift auf weißem Blatt ein und fügst das Bild ins PDF ein.
Anschreiben mit KI schreiben? Ja – aber richtig
Tools wie Claude, ChatGPT oder Gemini können 2026 enorm helfen. Der entscheidende Punkt aus unserer Personaler-Perspektive: Sie sollen dich unterstützen, nicht ersetzen. Reine KI-Texte erkennen wir oft an leeren Floskeln wie „mit Begeisterung“, „dynamisches Umfeld“ oder „spannende Herausforderung“.
Nutze KI also zum Strukturieren und Polieren – und füll den Text mit deinen echten Stationen, Erfolgen und deiner Sprache. So bleibt dein Anschreiben individuell, menschlich und überzeugend.
Bewerbungsanschreiben: Muster, Beispiel und Vorlage
Die genannten Punkte sind in der Praxis nicht immer leicht umzusetzen. Damit du eine konkrete Vorstellung bekommst, wie ein gelungenes Anschreiben aussieht, findest du im Folgenden ein Muster, das du gern als Vorlage abspeichern kannst.
Noch einmal, ganz wichtig: Egal, wofür du dich bewirbst – achte stets auf Individualität.
> Kostenfreien Download der Anschreiben-Vorlage jetzt starten
Schriftart und Schriftgröße im Anschreiben
Auch bei Schriftart und Schriftgröße lohnt ein zweiter Blick. Verwende im gesamten Anschreiben eine einheitliche Schriftart und die Schriftfarbe Schwarz. Sinnvoll ist es, die Schriftart erst zu wählen, wenn der Text fertig ist – so siehst du den Gesamteindruck. Zu den Klassikern zählen Arial und Times New Roman.
Welche Schriftart dir gefällt, ist Geschmackssache. Manche empfinden Arial und Times New Roman als klassisch und professionell, andere als langweilig. Moderne Alternativen sind Calibri, Verdana und Helvetica – sie wirken professionell und zeigen, dass du dir Gedanken gemacht hast.
Die Schriftgröße hängt von der Schriftart ab: Bei kleinen Schriftarten kannst du 13 Punkt wählen, bei größeren mindestens 10 Punkt, bei normalgroßen 11 oder 12 Punkt. Den Zeilenabstand wählst du einfach, den Absatzabstand setzt du auf 0 pt.
Typische Fehler im Bewerbungsanschreiben
Vermeide es, den wertvollen Platz mit belanglosen Informationen ohne Bezug zur Stelle zu füllen. Fokussiere dich auf dein Können und überzeuge mit Berufserfahrung, Charaktereigenschaften und deiner Motivation, Teil des Teams zu werden. Und ganz wichtig: Erzähle nicht einfach deinen Lebenslauf nach!
Rechtschreib- und Grammatikfehler solltest du unbedingt vermeiden – sie zählen zu den häufigsten Ablehnungsgründen überhaupt. Achte außerdem auf eine einheitliche Struktur. Das Design muss zu deinem Lebenslauf und – falls vorhanden – deinem Deckblatt passen.
Fazit
Wenn du diese Regeln beachtest, steht einem überzeugenden Anschreiben nichts mehr im Weg: individuell, auf eine Seite, mit den richtigen Keywords und einem selbstbewussten Schluss. Dein nächster Schritt? Setz dich an die Stellenanzeige, markiere die wichtigsten Begriffe und bring sie in deinen eigenen Worten unter.
Falls du dabei Unterstützung möchtest, hilft dir unsere Bewerbungsunterlagen-Optimierung auf deinem weiteren Weg.
Häufige Fragen zum Bewerbungsanschreiben
Wie lang sollte ein Bewerbungsanschreiben sein?
Maximal eine DIN-A4-Seite, also rund 300 bis 500 Wörter. Personaler lesen das Anschreiben schnell – Kürze und Klarheit zahlen sich aus.
Was gehört in ein Bewerbungsanschreiben?
Kopfzeile mit deinen Kontaktdaten, Empfängeradresse, Datum, Betreffzeile, persönliche Anrede, eine kurze Einleitung, ein Hauptteil mit deinen Qualifikationen und Soft Skills, deine Motivation, optional Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin sowie ein selbstbewusster Schlusssatz.
Wie fange ich ein Bewerbungsanschreiben an?
Vermeide Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich“. Steig stattdessen mit deinem stärksten Argument oder einem konkreten Bezug zum Unternehmen ein – in vier bis fünf Zeilen, die neugierig machen.
Sollte ich Keywords aus der Stellenanzeige übernehmen?
Ja. Viele Unternehmen nutzen ein Bewerbermanagementsystem (ATS), das nach Begriffen aus der Stellenanzeige sucht. Greif die wichtigsten Aufgaben und Qualifikationen natürlich auf – ohne Keyword-Stuffing.
Darf ich mein Anschreiben mit ChatGPT / Claude / Gemini schreiben?
Als Werkzeug ja, als Ersatz nein. KI hilft beim Strukturieren und Formulieren, aber reine KI-Texte fallen durch leere Floskeln auf. Füll den Text mit deinen echten Stationen und deiner Sprache.
Bildquelle: Vielen Dank an loufre für das Bild (© loufre/www.pixabay.com).
Diese Beiträge könnten dich ebenfalls interessieren:
Tipps für das Lebenslauf schreiben: Aufbau, Formalien, Layout, Vorlage & Muster
Tipps für das Deckblatt in der Bewerbung
Tipps für die Bewerbung für ein Praktikum
Tipps & Muster für die Initiativbewerbung
Tipps für die E-Mail Bewerbung

