Berufsunfähigkeitsversicherung: rechtliche Grundlagen, Zweck und Kosten der privaten BU-Versicherung im Überblick

Von Alexander Reschke | Allgemein

Jul 12
Berufsunfähigkeitsversicherung

Mit der Bewerbung soll eigentlich erst der Weg für die Karriere geebnet werden. Doch was wäre, wenn die auf Grund von Berufsunfähigkeit schon vorzeitig ein jähes Ende findet? Um in so einem Fall abgesichert zu sein, bedarf es einer Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU-Versicherung. Was es damit auf sich hat und warum es sich schon für junge Bewerber lohnt, über eine BU nachzudenken, wollen wir im folgenden Beitrag einmal klären.

Die wenigsten Absolventen wollen nach Abschluss ihres Studiums oder der Ausbildung schon über ein mögliches Ende ihrer Karriere nachdenken – erst recht nicht über ein vorzeitiges. Für einen von vier Arbeitnehmern in Deutschland wird dieses vorzeitige Ende jedoch zur bitteren Realität: Sie gehen nicht erst mit Erreichen des gesetzlichen Rentenalters in den den Ruhestand. Damit in diesem Fall nicht der wirtschaftliche und soziale Abstieg droht, gilt es Vorkehrungen zu treffen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die wohl effektivste Maßnahme, um Schutz vor Armut durch Invalidität zu gewährleisten.

Berufsunfähigkeitsversicherung was ist das?

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Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht Teil der Sozialversicherungen und somit gesetzlich nicht vorgeschrieben. Neben der Unfallversicherung ist sie jedoch der gängigste Schutz vor Invalidität und wird privat abgeschlossen. Das kann als eigenständige Police oder als Zusatzversicherung (BUZ) an Altersvorsorge oder Lebensversicherungen geknüpft geschehen. Ihr Ziel ist es, Ihren Lebensunterhalt durch eine Berufsunfähigkeitsrente zu sichern, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Ihre letzte Tätigkeit auszuüben.

Berufsunfähigkeitsversicherung, Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit

Neben der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung existieren in der gesetzlichen Rentenvorsorge noch die Begriffe der Berufsunfähigkeit und der Erwerbsunfähigkeit. Damit es nicht zu Verwechselungen kommt, ist es sinnvoll, an dieser Stelle eine Abgrenzung vorzunehmen.

Bis Ende 2000 galt in der gesetzlichen Rentenvorsorge ein Berufsunfähigkeitsschutz, der ähnlich wie die private Berufsunfähigkeitsversicherung das Ziel hatte, Arbeitnehmer finanziell abzusichern, die ihren Beruf nicht mehr oder nur noch teilweise ausüben können. Wegen des sog. Vertrauensschutzgrundes wird die gesetzliche Berufsunfähigkeit denjenigen immer noch gewährt, die vor dem 02. Januar 1961 geboren wurden. Allen anderen wird lediglich ein Schutz vor Erwerbungsunfähigkeit in Form einer zweistufigen Erwerbsminderungsrente zugesichert.

Anders als die Berufsunfähigkeit, die an den zuletzt ausgeübten Beruf und somit gewissermaßen auch an den sozialen Status des Versicherten geknüpft ist, orientiert sich die Erwerbsunfähigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt.

Im Klartext: Wer zwar seinen aktuellen Beruf nicht mehr ausüben kann, wohl aber einen anderen, gilt nicht als erwerbsunfähig. Dies trifft auch dann zu, wenn der Versicherte durch Ausübung des anderen Berufs erhebliche Einkommenseinbußen zu verzeichnen hätte.

Für wen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich lohnt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung für alle Arbeitnehmer, die ihren Beruf zur Erhaltung ihres Lebensunterhalts ausüben – das dürfte die überwältigende Mehrheit der Erwerbstätigen sein.

Ich bin noch Auszubildender/Student – lohnt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung auch für mich?

Um es kurz zu machen: Ja, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, lohnt sich schon während der Ausbildung. Das liegt daran, dass Studenten und Auszubildende selten einen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben.

Wer direkt nach Erlangen des Abiturs ein Studium beginnt, hat in der Regel noch nichts in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und somit auch keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente im Invaliditätsfall.

Um Erwerbsminderungsrente in Anspruch nehmen zu können, müssen Versicherte mindestens 5 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sein (allgemeine Wartezeit). In diesen 5 Jahren müssen wiederum mindestens 36 Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt werden. Selbst wenn Azubis einen Teil ihrer Ausbildungsvergütung zur Sozialversicherung entrichten, haben sie die allgemeine Wartezeit zum Berufsstart in der Regel noch nicht komplett überbrückt.

Wer zählt alles zur Risikogruppe bei der Berufsunfähigkeitsversichrung?

Laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) galten im Jahr 2017 327 Berufe als staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Klar ist, dass die Tätigkeitsfelder der einzelnen Berufsgruppen stark variieren und das Risiko einer Invalidität demzufolge unterschiedlich stark ausfällt.

Beschäftigte in Handwerksberufen wie Dachdecker, Schlachter, Maurer oder Tiefbauer gelten als besonders gefährdet. Bei ihnen kommt es im Berufsalltag häufiger zu schweren Arbeitsunfällen. Die Tätigkeiten gehen außerdem mit einer hohen körperlichen Belastung einher. Letztere lässt beispielsweise auch Krankenpfleger zu den Berufsgruppen mit dem höchsten Anteil an Berufsunfähigkeitsrenten aufschließen – mit 41,3 Prozent liegen sie auf Platz 2. Vor ihnen liegen mit 52,4 Prozent nur noch die Dachdecker, von denen nicht einmal die Hälfte das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht.

Wer jetzt meint, dass er in seinem Beruf keiner körperlichen Belastung ausgesetzt sei und deshalb keine BU-Versicherung abschließen müsse, der irrt. Tatsächlich sind mit ca. 31,55 Prozent Nervenleiden die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Darunter zählen auch psychische Belastungen wie Stress, Burn Out oder Depressionen. Allein in den Jahren von 2008 bis 2014 stieg der Anteil der Invaliden auf Grund von Nervenleiden um 11,06 Prozent. Überstunden, Termindruck und eine immer weiter zunehmende Belastung am Arbeitsplatz sind die Ursachen für diesen beunruhigenden Trend, dessen Ende nicht absehbar ist. Auch Wirtschaftswissenschaftler, Mediziner und Juristen sehen sich häufig mit einem immensen psychischen Druck konfrontiert.

Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout

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Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich pauschal kaum bestimmen, da sie von vielen Faktoren abhängig sind. Das Risiko, dass ein Versicherungsfall eintritt, wird von den Anbietern mit einkalkuliert.

Ein Elektroniker, der Raucher ist und seine Berufsunfähigkeitsversicherung erst mit 45 abschließt, zahlt mit Sicherheit mehr als jemand, der jung, nicht gesundheitlich vorbelastet und in einem risikoarmen Beruf angestellt ist. Aus diesem Grund lohnt es sich auch, eine BU-Versicherung so früh wie möglich abzuschließen. Nur dann sind die monatlichen Beiträge möglichst gering.
Die Beitragshöhe richtet sich auch nach der Absicherungssumme, die Kunden mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart haben. Eine Absicherung unter 1.000€ im Monat wird in der Regel nicht ausreichen, um Ihren Lebensstandard decken zu können und ist daher wenig sinnvoll. Im Normalfall werden 75-80 Prozent des letzten Nettogehaltes abgesichert.

Da die Konditionen zum Teil stark variieren, sollten Sie sich unbedingt einen Überblick über die einzelnen Anbieter verschaffen. Wenn Sie verschiedene Angebote unabhängig vergleichen wollen, empfehlen wir Ihnen verivox.de.

Was ist bei einem Berufsunfähigkeits-Vertrag wichtig?

Wenn Sie sich nun dazu entschließen, eine BU-Versicherung abzuschließen, sollten Sie einige Dinge berücksichtigen.

1. Wer soll mit Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden?

Leben Sie allein in einem Haushalt, versorgen Sie Kinder und/oder gibt es einen Ehepartner, der ebenfalls ein Einkommen besitzt? Ihre Familiensituation spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Höhe der monatlichen Rente geht. Müssen Sie selbst für Ihren Lebensunterhalt und den Ihrer Kinder aufkommen, sollte die monatliche Rente in jedem Fall mehr als 1.000€ betragen. Kann der Partner Ihren Verdienstausfall zumindest teilweise kompensieren, können Sie unter Umständen auch weniger ansetzen.

2. Verhandeln Sie eine Anpassungsoption

Berufsunfähigkeitsversicherungen sollten dynamisch sein. Warum? Nun, Lebensverhältnisse verändern sich – Ihre Berufsunfähigkeitsrente sollte das ebenfalls tun. Je länger Sie in einem Beruf tätig sind, desto mehr werden Sie wahrscheinlich verdienen. Damit Sie im Falle einer BU nicht auf ein Niveau zurückfallen, dass Ihrem Lebensstandard dann nicht mehr genügt, muss sich die Rente bei Bedarf anpassen lassen.

3. Garantierte Leistungsdynamik

Nicht nur in Bezug auf Ihre Einkommensverhältnisse ist die Dynamik Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig. Sie muss außerdem die Inflation berücksichtigen. 1.000€ monatliche Rente, die Sie heute vereinbaren, besitzen in 20 Jahren nicht mehr dieselbe Kaufkraft.

Einige Anbieter bieten deshalb gegen einen gewissen Zusatzbeitrag die jährliche Erhöhung Ihrer Rente um 2-3 Prozent an. Dies genügt, um der Inflation entgegenzuwirken.

4. Wie lange wollen Sie versichert sein?

Die Zukunft ist und bleibt unvorhersehbar. Bedenken Sie dies, wenn es darum geht, wie lange Sie in eine Berufsunfähigkeitsversicherung einzahlen wollen und bis wann die monatliche Rente im Ernstfall gezahlt werden soll. Um sich wirklich optimal abzusichern, sollten Sie die Laufzeit wohl bis zum Eintrittsalter in die gesetzliche Rente vereinbaren – also derzeit bis 67.

Berufsunfähigkeitsversicherung Laufzeit

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5. Nicht alle Einsteiger- oder Studentenrabatte sind wirklich günstig

Studenten, Auszubildende und Berufseinsteiger verfügen häufig nur über ein geringes Einkommen – das wissen auch die Versicherer. Aus diesem Grund bieten sie vermeintlich günstige Verträge an, die diesem Versprechen jedoch allenfalls zu Beginn gerecht werden.

Ein wirklich günstiger Einsteigertarif beschränkt sich meist auf eine verkürzte Versicherungsdauer – z.B. bis zum Erreichen des 30. Lebensjahres. Da das Risiko, in dieser Zeit berufsunfähig zu werden, nicht sehr hoch ist, kann die Versicherungsgesellschaft auch einen preisgünstigen Beitrag kalkulieren. Nach Ablauf der Vertragsdauer lässt sich der Vertrag dann in der Regel verlängern, ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Andere Varianten setzen die monatlichen Beiträge zunächst niedrig an, erhöhen Sie jedoch im Laufe der Zeit deutlich, sodass Kunden unterm Strich über die gesamte Laufzeit sogar mehr zahlen als Versicherungsnehmer, die keinen Einsteigertarif in Anspruch genommen haben. Eine weitere Möglichkeit besteht für Versicherungsgesellschaften darin, Beiträge in gewissen Abständen neu zu kalkulieren. In jungen Jahren zahlen Kunden dann niedrige Beiträge, die mit steigendem Alter und möglichen gesundheitlichen Beschwerden aber deutlich anziehen. Das Problem an dieser Form der Beitragsberechnung ist vor allem, dass Sie nicht absehen können, wie fit Sie in 5, 10 oder 15 Jahren sein werden. Ihre Beitragshöhe ist deshalb ebenso ungewiss.

Wenn Sie können, verzichten Sie auf die Inanspruchnahme von Einsteiger- und Studentenrabatten. Nutzen Sie diese nur, wenn es notwendig ist und Sie sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung anderweitig nicht leisten können.

6. Trennen Sie Spareinlagen und Risikovorsorge

Alters- und Risikovorsorge sind zwei verschiedene Paar Schuhe, die Sie auch als solche betrachten sollten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nicht unbedingt, die Berufsunfähigkeitsversicherung in Form einer Zusatzversicherung an eine Kapitallebensversicherung oder eine Rürup-Rente zu koppeln. Dann hat die Hauptversicherung Vorrang. Sollten Sie aus irgendwelchem Gründen Ihren Job verlieren oder anderweitig Verdienstausfälle zu verzeichnen haben und gezwungen sein, die Beiträge für diese Hauptversicherung zu senken, ist meist auch die Zusatzversicherung betroffen. Das kann fatale Folgen haben.

Wenn Sie beruflich kürzer treten müssen, können Sie nicht mehr sparen. Eine BU-Versicherung brauchen Sie dann aber trotzdem.

Berufsunfähigkeitsversicherungen über den Arbeitgeber

Nicht immer nehmen Versicherungsgesellschaften neue Anträge wie vom Kunden gewünscht entgegen – laut einer Branchenauswertung des Gesamtverbandes Deutscher Versicherer (GDV) ist das nur bei etwa drei von vier Policen der Fall. Ein Viertel der Anträge beantworten die Versicherer dagegen mit Leistungsausschlüssen, Risikozuschlägen oder sogar mit einer kompletten Ablehnung des Kunden.

Wenn Sie mit dem Angebot Ihrer Versicherung nicht zufrieden sind, kann Sie eventuell ihr Arbeitgeber unterstützen. Diese bieten häufig Gruppenversicherungen zu bezahlbaren Konditionen an. Vor Ihrer Bewerbung sollten Sie sich deshalb informieren, ob auch Ihr potenzieller neuer Arbeitgeber solche Leistungen bietet. Dies ist auch eine Angelegenheit, die Sie in Ihrem Vorstellungsgespräch ansprechen könnten.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Wichtigste vorab: Eine echte Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht. Besonders für Beschäftigte in Berufen mit starker körperlicher Belastung kann es aber unter Umständen schwierig werden, überhaupt eine Police zu bekommen. Deshalb kann es Sinn machen, wenn Sie folgende Alternativen in Betracht ziehen.

1. Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung basiert auf dem gleichen Prinzip wie die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Liegt Erwerbsunfähigkeit vor, zahlt die EU-Versicherung eine monatliche Rente.
Nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für Selbstständige kann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung die bessere Alternative zur BU-Versicherung sein. Diese prüft, ob Versicherte ihren Betrieb eventuell so umgestalten könnten, dass Angestellte Tätigkeiten übernehmen, die sie selbst nicht mehr bewältigen kann. Dann gäbe es keine Leistungen wegen Berufsunfähigkeit.

2. Multi-Risk-Versicherung

Die Multi-Risk-Versicherung zahlt eine monatliche Rente, falls Versicherungsnehmer bestimmte Fähigkeiten verlieren, die für ihren Beruf relevant sind, z.B. Sehen, Sprechen oder Gehen. Auch Unfallgeschädigte und schwer Erkrankte erhalten Leistungen, psychische Erkrankungen sind aber meistens ausgeschlossen.

3. Dread-Disease-Versicherung

Erleiden Kunden einer Dread-Disease-Versicherung eine schwere Erkrankung, beispielsweise Krebs, erhalten diese eine einmalige Zahlung, über die sie frei verfügen können. Diese Zahlung ist nicht an die Dauer der Erkrankung oder die Berufsunfähigkeit gebunden, eine monatliche Auszahlung gibt es jedoch nicht. Psychische und Skelett-Erkrankungen wie Rückenbeschwerden sind meistens nicht versichert.

4. Unfallversicherung

Wie der Name schon vermuten lässt, zahlt eine Unfallversicherung dann eine monatliche Rente, wenn Sie auf Grund eines Unfalls bleibende Schäden davontragen – und nur dann. Werden sie durch eine Erkrankung berufsunfähig, erhalten Sie aus der Unfallversicherung keinerlei Leistungen. Statistisch ist dieser Fall jedoch neunmal wahrscheinlicher.

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Vielen Dank für das Titelbild an ©stevepb/pixabay.com

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Über den Autor

Alexander Reschke ist ein renommierter Bewerbungstrainer, Gründer von Bewerbungstraining.de und Autor des erfolgreichen Bewerbungs-Ratgebers "Geheime Strategien erfolgreicher Bewerber". Seine Passion ist es, Bewerber auf ihrem Weg zum Job tatkräftig zu unterstützen. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Reisen durch die sonnigen Teile dieser Welt und Kartsport.